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CHEMIEUNTERRICHT AM GYMNASIUM GROOTMOOR

 

Chemie zum Anfassen

Im Chemieunterricht erleben die Schülerinnen und Schüler durch einen starken Alltags- und Praxisbezug , dass Chemie mehr ist als giftige Problemstoffe. In faszinierenden Experimenten, bei denen es auch schon mal bunt wird, sprudelt oder zischt und knallt, erforschen die Schülerinnen und Schüler die alltäglichen und nicht alltäglichen Stoffe, aus denen die Welt besteht. Neben experimentellem Grundlagenwissen zum Umgang mit Laborgeräten, der Protokollführung und der Planung eigener Experimente, lernen die Schülerinnen und Schüler die fachliche Systematik der Chemie kennen, die es ermöglicht, die experimentellen Ergebnisse theoretisch nachvollziehen und auswerten zu können und die Welt aus dem Blickwinkel der Chemie zu verstehen. Wie trenne ich ein Zucker-Salz-Gemisch, wenn ein Scherzkeks auf der Klassenreise mal wieder Salz in den Zuckerstreuer gefüllt hat? Wie bestimme ich den Salzgehalt von Meerwasser? Wieso lösen sich manche Stoffe in Wasser, andere aber nicht? Wieso sollen Badreiniger nicht auf Marmorfliesen angewendet werden? Wie weise ich Geschmacksverstärker in Lebensmitteln nach? Was macht einen Stoff zu einem giftigen Stoff und wie reagiert er im Körper? Wie gewinnt mein Körper aus Zucker oder Fett Energie? Wie stellt man eigentlich Biokunststoffe her und wieso gibt es noch so wenige Biokunststoffe?

Diese und noch viele andere interessante Fragen werden im Chemieunterricht beantwortet.

 

SICHERHEIT

Das Thema Sicherheit wird bei uns großgeschrieben. Dabei geht es im Chemieunterricht nicht darum, gefährlichen Substanzen stets aus dem Wege zu gehen, sondern vielmehr um den richtigen Umgang mit diesen Stoffen. Wenn die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, ist das Experimentieren im Chemieunterricht auch nicht gefährlicher als in der Küche zu kochen oder das Badezimmer zu reinigen. Zudem haben wir seit langem keine krebserregenden, Erbgut verändernden oder die Fruchtbarkeit schädigenden Chemikalien mehr am Gymnasium Grootmoor, da Schülerversuche auch mit weniger gefährlichen Ersatzstoffen durchführbar sind.

 

Umweltbewusstes Chemikalienentsorgungskonzept

Auch der Umweltschutz ist uns ein wichtiges Anliegen. Im Fachbereich Chemie haben wir daher seit einigen Jahren ein Konzept zum Umgang mit unseren Chemikalienabfällen entwickelt, welches auf Abfallminimierung, Recycling und Umwandlung von problematischen Stoffen in gefahrlose Stoffe basiert. So trennen wir beispielsweise silber- und kupferhaltige Chemikalienabfälle und recyceln das darin enthaltene wertvolle – und abwassergefährdende – Silber und Kupfer. Sonstige gelöste Schwermetallsalze werden als harmlose basische Carbonate gefällt. Säuren- und Laugenreste werden verdünnt und neutralisiert, so dass harmlose verdünnte Salzlösungen entstehen, die das Abwasser nicht gefährden. Und Lösungsmittelreste wie Aceton, Ethanol oder Kohlenwasserstoffe werden so weit wie möglich durch Destillation zurückgewonnen.

Andreas Sohr, Fach- und Sammlungsleitung Chemie

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