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Christel Deisel und Lars Kruse
Beratungslehrer
die Arbeit unserer Beratung:
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Wir sind für unsere Schülerinnen und Schüler da, wenn es schulische Schwierigkeiten gibt.
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Wir geben Hilfestellung bei Problemen mit Mitschülern, Lehrern oder Eltern.
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Bei Konflikten in der Klasse bemühen wir uns, die jeweiligen Parteien zu hören und eine gemeinsame Gesprächsbasis herzustellen.
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Die Gespräche sind absolut vertraulich. Wir arbeiten mit den Regionalen Beratungs- und Unterstützungsstellen (REBUS) zusammen.
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Außerdem unterstützen wir unsere Kollegen bei der Entwicklung von Konzepten zum sozialen Lernen.
Gespräche nach Vereinbarung! Christel Deisel und Lars Kruse (Beratungslehrer)
Sie erreichen uns unter:
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und
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Prävention
Neben der persönlichen Beratung unserer SchülerInnen steht für uns die präventive Arbeit im Vordergrund um ein gutes Miteinander zu verstärken. Wie auch in den vorangegangen Schuljahren gibt es in diesem Schuljahr zusätzliche Angebote.
Nach unseren Beobachtungen treten nicht selten ab Jahrgang 7 Probleme im Sozialverhalten der Schüler und Schülerinnen auf. Dies hat sicherlich vielfältige Ursachen – nicht zuletzt schlägt nun die Pubertät mit aller Macht zu. Immer wieder kommen Fälle von Ausgrenzung einzelner Schüler vor. Auch Klassen, die bis dahin eigentlich „gut gelaufen“ sind, verändern sich und ihre Klassengemeinschaft funktioniert plötzlich nicht mehr. Als Lehrer stehen wir dann häufig ratlos vor solchen Veränderungen, sind von der Heftigkeit der Konflikte überrascht und die bewährten Mittel wollen nicht mehr wirken.
Nachdem wir als Beratungslehrer vermehrt um Hilfe in diesem Bereich gebeten worden waren, dachten wir schließlich über zusätzliche Unterstützung von außen nach.
Klassentagungen sind was für wen?
Wir entschieden uns für die Stärkung unserer Schülerinnen und Schüler, indem wir ihnen "Klassentagungen" vorschlugen. Zu Beginn eines jeden neuen Schuljahres gestalten wir für den Jahrgang 7 einen Informationselternabend, um unsere Idee zu vermitteln (1). Dies hat in diesem Jahr bereits zum dritten Mal stattgefunden. Das Konzept der Klassentagungen ist ein Ergebnis der ev. Schülerinnen- und Schülerarbeit.
Auf diesen Tagungen werden Themen des Umgangs, mögliche Konflikte, die die SchülerInnen thematisieren möchten, auf vielfältige Art und Weise betrachtet und bearbeitet.
Nach intensiven Vorbereitungen und Klärung der Bedürfnisse der SchülerInnen durch sogenannte "Teamer" noch in der Schule entscheiden sich die Klassen für oder gegen eine Teilnahme. Wichtig ist hier noch zu erwähnen, dass die Arbeit prozessorientiert ist. Sollte sich während einer Tagung ein anderes Problemfeld zeigen, wird dies zum Thema gemacht und daran gearbeitet.
Natürlich werden hier grundsätzliche persönliche Probleme einzelner Schüler nicht endgültig gelöst, aber es ist eine Möglichkeit für jeden Einzelnen, bei Problemen genauer hinsehen zu können und zu reflektieren.
Die abschließenden Rückmeldungen der KollegInnen und SchülerInnen haben bisher gezeigt, dass mit den neuen Eindrücken, Möglichkeiten und Einsichten auch im Schulalltag gearbeitet werden kann.
Die Klassentagungen werden vom Nordelbischen Jugendpfarramt angeboten. Das Konzept wird von den Mitarbeitern realisiert; die jeweiligen begleitendene Lehrkräfte sind in den Prozess eingebunden, für die Ausführugen jedoch nicht zuständig. Auch dies ist für unsere SchülerInnen wichtig, da sie ihre Lehrer und Lehrerinnen nicht im üblichen Kontext und der gewohnten Rolle erleben.
Die bisherigen Klassentagungen sind positiv bewertet worden, was uns in unserer Idee bestärkt und uns daran weiter arbeiten lässt.
Üblicherweise fährt eine Klasse für 2 Tage auf den Koppelsberg nach Plön. Dort gibt es großzügige Tagungsmöglichkeiten und auch das dortige Freizeitangebot ist sehr abwechslungsreich.
Wir möchten diese Möglichkeiten auch weiterhin anbieten, können dabei aber nicht verschweigen, dass sie mit Kosten für die Eltern verbunden sind. Bei der genannten Form betragen die Kosten mittlerweile ca. 90 €, pro Schüler/Schülerin, darin ist der Fahrpreis noch nicht enthalten.
(1)Selbstverständlich können auch Klassen anderer Jahrgänge sich für eine Klassentagung entscheiden!
Der Träger ist die evangelische Kirche, die Inhalte oder etwa die Arbeitsform der Tagung sind nicht konfessionell orientiert!!
Außerdem 2008:
Workshop "Pubertät"
Im September gab es einen Workshop zum Thema "Pubertät" (3 Abende). Der Zulauf war sehr groß, nicht alle Anmeldungen konnten berücksichtigt werden. Dies und die positive Rückmeldung führte dazu, dass wir uns um einen weiteren Workshop bemühen. (Organisation Frau Korn - Unterstufenkoordinatorin)
Suchtparcours 2007/2008
Im letzten Schuljahr gab es zu der üblichen Suchtpräventionsarbeit in den oberen Mittelstufenklassen einen sog. Suchtstationenparcours.
Dieser Parcours wurde von Suchtpräventionszentrum (SPZ) entwickelt und auf unsere Einladung hin an unserer Schule vorgestellt. Die Mitarbeiter des SPZ arbeiteten mit unseren SchülerInnen an den verschiedenen Stationen zum Thema Sucht.
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